Adler Mainaschaff

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Chronik

Chronik
des Volks – u. Gebirgstrachtenverein
„ Adler „
Mainaschaff 1926 e.V.

Chronik des Volks- und Gebirgstrachtenvereins „ Adler „ Mainaschaff e.V. 1926Neufassung : Aufgezeichnet von Fridolin Duttine Mainaschaff, 14. Januar 2003Ergänzungsberichte: Fridolin Duttine Mainaschaff, 16. April 2010 „ Gründung „Der Verein wurde am 15. November 1926 von Philipp Fecher, Georg Herzog, Hans Reis, Max Roth, Martin Rüfner, Michael Lang, Heinrich Hauck, Peter Hauck und Leo Herrmann als Wanderverein gegründet. Sie gaben ihm den Namen„ Wandergruppe Adler „ Mitgliederzahl auf 30 beschränkt.Ziel des Vereins war es, durch wandern die Heimat kennen zu lernen und dabei die Geselligkeit zu pflegen.Eine Schrammel- Musikkapelle, bestehend aus Mandolinen, Geigen und Gitarren sorgte bei Wanderungen und sonstigen Vereinsveranstaltungen für Stimmung und Unterhaltung.
„ Spaltung des Vereins „
Anfang 1930 führten Differenzen in der Vorstandschaft zur Spaltung des Vereins.Bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 14. Februar 1930, entschieden sich 13 der anwesenden Mitglieder für das Fortbestehen des Vereins.Der Rest gründete einen neuen Verein.Die Wandergruppe „ Adler „ ging zwar Mitglieder mäßig geschwächt, aber innerlich gefestigt aus dieser Versammlung hervor.„ Gründung einer Theatergruppe „Diesen Mitgliedern war es auch zu verdanken, dass bei einem Theaterabend am3. November 1930, erstmals eine eigene Theatergruppe auftreten konnte. Die Darbietung dieser Gruppe wurde mit reichem Beifall bedacht und erweckten das Interesse an der Trachtensache, sodass neben dem Wandern nun hauptsächlich die Trachtensache gefördert und gepflegt wurde. Der Verein machte sich den Wahlspruch zu eigen,„ Treu der Sitt – Treu der Tracht - Treu der Heimat „.„ 1. Vereinsfest „Am 3. Mai 1931, wurde das 5 jährige Stiftungsfest gefeiert, welches ein voller Erfolg wurde.„ Namensänderung „Eine außerordentliche Generalversammlung am 14. April 1934 beschloss, sich mehr der Trachtensache zu widmen und der seitherige Namen Wandergruppe „ Adler „ wurde in Gebirgstrachtenverein „ Adler „ Mainaschaff geändert. Der Verein trat dem Reichsverband der Heimat- und Volkstrachtenvereine bei und wurde dem Rhein – Main - Gau zugeteilt.Als Bekleidung wurde die Miesbacher Tracht eingeführt.Durch die fortschreitende Umwandlung in einen Trachtenverein konnte ein reger Zustrom neuer Mitglieder verzeichnet werden, zumal die Beschränkung auf 30 Mitglieder stillschweigend übergangen wurde.
„ Neuaufbau nach dem 2. Weltkrieg „
Während des zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945 ruhte die Vereinstätigkeit.Doch schon gleich nach dem Kriegsende begannen einige beherzte Mitglieder mit der Aufbauarbeit und erreichten am 11. Oktober 1947 die Lizenzierung des Vereins durch die amerikanische Militärregierung.Da der Krieg auch in den Reihen unserer Aktiven große Lücken hinterlassen hatte versuchte man mit dem Aufbau einer Jugendgruppe das Vereinsleben zu aktivieren und hatte mit dieser Idee vollen Erfolg. Diese Gruppe war in den späteren Jahren sehr erfolgreich und bildete das Fundament für eine nachfolgende aktive Gruppe.„ 25 Jahre Adler „Das am 14. und 15. Juli 1951 begangene 25 jährige Stiftungsfest vereinigte eine große Anzahl Trachtlerinnen und Trachtler in Mainaschaff. Dieses Fest befriedigte in jeder Hinsicht und der Name „ Adler „ Mainaschaff bekam in Trachtenkreisen immer mehr Achtung.
„ Fahnenweihe „
Dank der Opferbereitschaft der Mitglieder war es dem Verein möglich, sich eine Fahne anzuschaffen, welche am 12. Juni 1955 geweiht wurde. Dieses Fest fand in Verbindung mit einem Gaufest des Rhein-Main-Gaues statt und erstreckte sich über 3 Tage.Der Erfolg war überwältigend.„ Patenschaft bei Holzhacker Faulbach „Gerne kamen wir der Bitte unseres Brudervereins „ Holzhacker „ Faulbach nach undübernahmen bei deren Fahnenweihe 1962 die Patenschaft. Damit wurde die gute kameradschaftliche Verbundenheit zwischen beiden Vereinen weiter vertieft.
„ 1. Gaujugendtreffen „
Am 29. und 30. Juni 1963, richtete unser Verein das Gau -Jugendtreffen des Rhein – Main - Gaues aus. Auf Grund mustergültiger Organisation war der Veranstaltung ein voller Erfolg beschieden.
„ Namensänderung in Volks - u. Gebirgstrachtenverein „
Da die Vorstandschaft bestrebt war, die bodenständige Tracht einzuführen, wurde auf Beschluss der Generalversammlung vom 3. November 1962, der Vereinsname in Volks- und Gebirgstrachtenverein „ Adler „ Mainaschaff geändert. Gleichzeitig wurde die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg beantragt, welche am 30. Mai 1963 vollzogen wurde.„ Gründung einer Volkstanzgruppe „Diesen Bestrebungen war beim 40 jährigen Gründungsfest vom 23. bis 26. Juni 1967 ein erster Erfolg beschieden, da an den Festtagen erstmals 2 Paare aus unserem Verein, in erneuerter Spessarttracht auftraten. Maria und Willi Wenzel sowie Gabi Weitz geb. Schwarz und Wolfgang Matthias waren die Trachtenträger.Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich hieraus eine starke Gruppe, welche schon nach kurzer Zeit bei Preistänzen siegreich war.„ Kartoffelbraten „Seit 1969 veranstaltet der Verein am zweiten Wochenende im September ein Kartoffelbraten. Es wurde zum festen Bestandteil im Mainaschaffer Veranstaltungskalender.„ 2. Gaujugendtreffen „Vom 5. bis 7. Juni 1971, führte unser Verein zum zweiten Mal das GaujugendTrachtentreffen durch, welches ebenfalls erfolgreich verlief
.„ Maibaumaufstellung „
Seinem Auftrag gemäss „ Sitt und Tracht der Alten zu erhalten „ stellt der Verein seit 1974, alljährlich am 1. Mai einen Maibaum auf dem Ankerplatz vor dem Rathaus auf, welcher ob seiner bunten Figuren zu den schönsten im Kreis Aschaffenburg zählt.
„ 50 Jahre Adler „
Wohl das größte Ereignis in der seitherigen Vereinsgeschichte war das 50 jährige Stiftungsfest vom 5. bis 7. Juni 1973, welches mit dem Gaufest des Rhein – Main - Gaues verbunden war. In einem 5.000 Personenzelt wurde an diesen 3 Tagen ein Programm abgespult das keine Wünsche offen lies.
„ Patenschaft für Malkotscher „
An Pfingsten 1980, feierte der Malkotscher Heimatverein Mainaschaff seine Fahnenweihe. Da wir schon lange in Freundschaft verbunden sind, übernahmen wir gerne die Patenschaft.„ Gründung einer Stubn´musi „Ein neuer Meilenstein wurde 1984 mit der Gründung einer Stub´nmusi mitDreigesang gesetzt. Diese Gruppe wurde in den folgenden Jahren weit über die Grenzen ihres Heimatgebietes bekannt.Die Gruppe: Maria Fecher, Zither, Werner Fecher, Hackbrett, Reinhard Groh, Gitarre, Gesang: Rudi Beck,1. Stimme, Fridolin Duttine, 2. Stimme, Werner Fecher, Bass,Hinzu ab 1985 Emi Meinl, Zither, ab 1986 Reinhard Kunkel, Kontrabass.
„ Willi Wenzel zum Ehrenvorsitzenden ernannt „
Der neu gewählte 1. Vorsitzende Fridolin Duttine ernannte in der Generalversammlung am 14. November 1986, mit seiner ersten Amtshandlung den Altvorstand Willi Wenzel zum Ehrenvorsitzenden. In seiner Laudatio würdigte er die Verdienste von Willi Wenzel für unseren Verein und sagte, nach insgesamt27 Jahre als 1. Vorsitzender hätte er diese Ehre mehr als verdient.Willi Wenzel ist nach Leo Herrmann der 2. Ehrenvorsitzende unseres Vereins.
„ 65 Jahre Adler „
Nachdem es dem Verein wegen Sperrung des Festplatzes und den Abriss der Maintalhalle im Jahre 1986 nicht möglich war, sein 60. Wiegenfest zu feiern, wurde die 65. Wiederkehr der Vereinesgründung, am 19. Oktober1991, mit einem Heimatabend in der neuerbauten Maintalhalle gefeiert.In der mit über 700 Gästen vollbesetzten Halle, wickelte sich ein dreistündiges, abwechslungsreiches Programm ab, das alle Besucher restlos begeisterte.An diesem Abend stellte unsere Stubn´musi und der Dreigesang ihre erste eigene Musikkassette vor, welche reisenden Absatz fand.Am Anfang der 90ziger Jahre, hatte der Verein seinen größten Boom in der Jugendarbeit. Auf über 30 Jugendliche konnte man damals stolz sein. Leider hat auch hier der Zahn der zeit genagt wie in den meisten Vereinen.
„Besuch des 1. Gesamtdeutschen Bundestrachtentreffen“
Am 17.Juli 1994 besuchten wir das 1. Gesamtdeutsche Bundestrachtentreffen nachder Wiedervereinigung 1990, in Wechmar / Thüringen, an welchem Trachtlerinnen und Trachtler aus Brasilien, der Ukraine, Tschechien, der Slowakei, Polen, Griechenland, Litauen, Lettland und der Schweiz teilnahmen.Unsere Aktiven waren von diesem Fest begeistert. Ein großartiges Erlebnis.
„20 Jahre Freundschaft mit Trachtenverein Gelldorf“
Zur 777 Jahrfeier der Gemeinde Gelldorf, Kreis Schaumburg / Lippe, am 26. und 27. August 1995, bekamen wir seitens der Gemeinde eine Einladung zur Teilnahme. Anlass hierfür war unsere Freundschaft mit dem dortigen Trachtenverein, welche bereits seit 20 Jahren Bestand hat.Es waren wie immer zwei unvergessliche Tage.
„Adler unter neuer Führung“
Bei der Generalversammlung am 11. November 1995, gab es einen Führungswech-sel an der Spitze der Vorstandschaft. Der bisherige 1. Vorsitzende Fridolin Duttine, welcher seit nunmehr 9 Jahren den Verein führte, stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl.Zum neuen Vorsitzenden wählte die Generalversammlung den seitherigen 2. Vor-sitzenden Alfred Weitz
„70 Jahre Adler mit 15. Sänger- und Musikantentreffen“
Am 26. Oktober 1996 feierten wir unser 70 jähriges Vereinsjubiläum, verbunden mitdem 15. Sänger - und Musikantentreffen, welches zum Erstenmal in Mainaschaff stattfand, mit einem großen Heimatabend in der Maintalhalle.18 Volks - und Gebirgstrachtenvereine aus nah und fern, sowie 10 Gesangs - Musik -und Glockenspielgruppen haben diesen Abend zu einem großen Erfolg werden lassen.
„Vereinsheim erstrahlt im Neuen Glanz „
Am 2. November 1997 erstrahlte unser Vereinsheim in der „ Alten Schule „ nach einer gründlichen Renovierung im „ Neuen Glanz. „.Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kirche gaben sich bei der feierlichen Einweihung die Ehre.Mit einem Tag der „ Offenen Tür „ wurde dieser Tag begangen. Eine große Anzahlder Einwohner Mainaschaffs zeigte ihre Verbundenheit zum Vereinsleben mit ihrem Besuch.
„Großer Heimatabend zum 75 jährigen Vereinsjubiläum“
Unser 75 jähriges Vereinsjubiläum feierten wir am 20. Oktober 2001, mit einem großen Heimatabend in der wiederum vollbesetzten Maintalhalle.17 Trachtenvereine konnten wir an diesem Abend als unsere Gäste begrüßen. Auchdie Mainaschaffer Bevölkerung war zahlreich anwesend.Ein schöner gelungener Abend, welcher beinahe tragisch geendet hätte, denn bei unserem abschließenden Knappentanz wäre fasst ein Brand entstanden. Doch dasbeherzte Eingreifen unserer Aktiven verhinderte schlimmeres.

Die Vorstände des Vereins seit seiner Gründung 1926
Philipp Fecher - 1926
Peter Hauck - 1927
Adam Hock - 1928
Georg Messenzehl - 1929 – 1930
Hans Merget - 1930 / 1932 / 1934
Robert Braun - 1931
Georg Koch - 1933
Josef Lang - 1945 – 1950
Edmund Kraft - 1951
Leo Herrmann - 1952 – 1955
Raimund Braun - 1956
Willi Wenzel - 1957 – 1973 / 1975 – 1986
Manfred Bergmann - 1974
Fridolin Duttine - 1986 – 1995
Alfred Weitz - 1995 – 2006
Beate Sauer - 2006 - 2010
Norbert Lang – 2010 – bis heute


„ Trauer um 1. Vositzenden Alfred Weitz „
Plötzlich und unerwartet jedoch nach langer schwerer Krankheit, verstarb unser1. Vorsitzender Alfred Weitz. 11 Jahre, von November 1995 bis zu seinem Tode am 07. Oktober 2006, übte er das Amt des 1. Vorsitzenden aus. In diesen Jahren leistete er hervorragende Arbeit für unseren Verein. In seiner über 40 jährigen Vereinszugehörigkeit wurde er mit vielen Auszeichnungen bedacht. Unter anderem 1986 mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Vereins, 1992 mit der Verdienstnadel des Landkreises Aschaffenburg, 1993 mit der „Silbernen Ehrennadel „ des Rhein-Main Gauverbandes, sowie 2000 mit dem Albert Lippert Preis. 1996 wurde er zum Ehrenmitglied unseres Vereins ernannt. Die höchste Auszeichnung unseres Vereins, die „Goldene Ehrennadel“ für 40 Jahre aktiv konnte er leider nicht mehr selbst in Empfang nehmen. Seine Frau Gabi übernahm sie zu seinen Ehren, eine Woche später, am 14. Oktober 2006, bei der Feier zum 80. Jubiläum unseres Vereins, welche auf ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen und seiner Frau, nicht abgesagt wurde. Mit ihm verloren wir ein Stück „ Adler „“ 80 Jahre Adler “Unseren 80. Geburtstag feierten wir am Samstag, 14. Oktober 2006 in der Maintalhalle mit einem großen Heimatabend. 15 Volks- und Gebirgstrachtenvereine aus dem Rhein –Main Gauverband, dem Spessart, Gelldorf – Schaumburg / Lippe, und Pattersdorf / Bayrischer Wald, gaben mit ihren Auftritten diesem Abend einen würdigen Rahmen. Auch die Bevölkerung Mainaschaffs zeigte sich mit unserem Verein durch ihren überaus zahlreichen Besuch solidarisch. Keiner der Besucher bereute sein Kommen an diesem Abend. Die Vorführungen unserer Jugend und Aktiven, sowie der teilnehmenden Vereine, ob Schuhplattler, Alphornbläser, Volks – und Gebirgstänze oder Glockenspiel, wurden von den Anwesenden mit großem Beifall gewürdigt. Anschließend spielte die Blaskapelle Mainaschaff zum gemeinsamen Tanz auf. Spät am Abend erst löste sich der Besucherstrom so langsam auf oder verlegte sein Tätigkeitsfeld in die Bar. Hier ging bis zum frühen Morgen nochmals so richtig die Post ab.Fazit: Ein großartiger Abend zum 80. Geburtstag unseres Vereins.
„ Gau - Vorplattlerprobe zum 80. Jubiläum „
Im Rahmen unseres 80. Vereinsjubiläums hatten wir auch am Sonntag15. Oktober 2006, die Gau - Vorplattlerprobe des Rhein – Main Gauverbandes ausgerichtet. Überraschend viele Zuschauer kamen am Sonntagmorgen um sich den Ablauf dieser Veranstaltung anzusehen. Beim gemeinsamen Mittagessen und anschließenden gemütlichen Beisammensein, bei dem die Ziachmusiker aus Heppenheim aufspielten, wurde es noch ein schöner Ausklang.
„ Trachtenwallfahrt in Altötting „
Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. September 2008 nahmen wir an der Trachtenwallfahrt anlässlich der Feier, „ 125 Jahre Bayrische Trachtenvereine „ in Altötting teil. 15000 Trachtlerinnen und Trachtler waren mit über 250 Bussen zu diesem Ereignis angereist. Weit über 400 Vereinsfahnen der teilnehmenden Vereinen die von 5 Seiten sternförmig auf den Kapellplatz aufmarschierten, gaben ein fantastisches Bild ab. Otto Dufter der Landes - Vorsitzende des Bayrischen Trachtenverbandes, begrüßte die Trachtlerinnen und Trachtler sowie alle Besucher auf das Herzlichste. Nach dem anschließenden Gottesdienst, sprachen der Bürgermeister von Altötting, Herbert Hofauer und der Bayrische Wissenschaftsminister, Thomas Goppel, ihre Grußworte.Mit der Bayernhymne, gesungen aus 15 tausend Trachtlerkehlen, ein Erlebnis, bei dem den meisten ein Schauer über den Rücken lief, endeten die Feierlichkeiten.Fazit: Ein Erlebnis, welches bei vielen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.
„ Vereine kämpfen um Nachwuchs „
Leider nagt in den Kultur – und Trachtenvereinen der Zahn der Zeit. Seit Anfang der Jahrtausendwende geht bei den Vereinen der Nachwuchs spürbar zurück. Mit fortschreitender Technik und mit einer Fülle von Angeboten in allen Sparten, hält es die Jugend von den Vereinen fern. Schon etliche Vereine im Rhein – Main Gauverband mussten ihre Aktivitäten mangels Nachwuchs einstellen.Vereine in Städten wie Frankfurt, Kaiserslautern oder Darmstadt, welche in den 60er Jahren bei den Gaufesten in der Trachtenschau bis zu 30 Paare auf die Bühne brachten, existieren nicht mehr.Uns geht es noch einigermaßen gut ! Wie lange Noch ?„ Waldhaus – Grillfest „Unser Grillfest für die Aktiven und Gönner unseres Vereins im Waldhaus der Gemeinde, welches in den 80er Jahren nur sporadisch alle 2 bis 3 Jahre stattfand, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Traditionsfest gemausert. Seit 1990 findet es jedes Jahr an Pfingstsonntag statt und ist ein beliebtes Beisammensein in unserem Verein bei Jung und Alt geworden.Bei Steaks, Schnitzel und Würstchen vom Grill, selbst gemachte Salate unserer Dirndl, sowie diversen Getränke, von Wasser über Bier und Wein bis hin zum Hochprozentigen, wird es immer ein feucht fröhlicher und gemütlicher Tag.
„ Fridolin Duttine zum Ehrenvorsitzenden ernannt „
Der Volks und Gebirgstrachtenverein „ Adler „ nimmt im Rahmen seiner Weihnachtsfeier seit Jahren Ehrungen verdienter Mitglieder vor. So auch am19.12. 2009. Höhepunkt der Feier war die Ernennung des früheren 1. Vorsitzenden Fridolin Duttine zum Ehrenvorsitzenden, durch die 1.Vorsitzende Beate Sauer. 9 Jahre hat er als Vorsitzender die Geschicke unseres Vereins geleitet. Auch war er 7 Jahre lang 1. Vorplattler. Seit seinem Eintritt im Oktober 1945 wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. So bekam er 1971 die silberne Ehrennadel des Vereins und wurde 1985 für 30 Jahre aktiv zum Ehrenmitglied ernannt.1986 wurde er für seine Verdienste im Verein mit der Gau Ehrennadel ausgezeichnet. Die goldene Ehrennadel, die höchste Auszeichnung unseres Vereins, für 40 Jahre aktiv, bekam er 1997. Im Jahre 2000 ehrte ihn der Landkreis Aschaffenburg für seine Verdienste in unserem Verein und 2006 bekam er die goldene Ehrennadel für 50 Jahre aktiv.Fridolin Duttine ist nach Leo Herrmann und Willi Wenzel der dritte Ehrenvorsitzende in der 83 jährigen Geschichte unseres Vereins.

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