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Chronik
des Volks – u. Gebirgstrachtenverein
„ Adler „
Mainaschaff 1926 e.V.
Chronik des Volks-
„ Spaltung des Vereins „
Anfang 1930 führten Differenzen in der Vorstandschaft zur Spaltung des Vereins.Bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 14. Februar 1930, entschieden sich 13 der anwesenden Mitglieder für das Fortbestehen des Vereins.Der Rest gründete einen neuen Verein.Die Wandergruppe „ Adler „ ging zwar Mitglieder mäßig geschwächt, aber innerlich gefestigt aus dieser Versammlung hervor.„ Gründung einer Theatergruppe „Diesen Mitgliedern war es auch zu verdanken, dass bei einem Theaterabend am3. November 1930, erstmals eine eigene Theatergruppe auftreten konnte. Die Darbietung dieser Gruppe wurde mit reichem Beifall bedacht und erweckten das Interesse an der Trachtensache, sodass neben dem Wandern nun hauptsächlich die Trachtensache gefördert und gepflegt wurde. Der Verein machte sich den Wahlspruch zu eigen,„ Treu der Sitt – Treu der Tracht -
„ Neuaufbau nach dem 2. Weltkrieg „
Während des zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945 ruhte die Vereinstätigkeit.Doch schon gleich nach dem Kriegsende begannen einige beherzte Mitglieder mit der Aufbauarbeit und erreichten am 11. Oktober 1947 die Lizenzierung des Vereins durch die amerikanische Militärregierung.Da der Krieg auch in den Reihen unserer Aktiven große Lücken hinterlassen hatte versuchte man mit dem Aufbau einer Jugendgruppe das Vereinsleben zu aktivieren und hatte mit dieser Idee vollen Erfolg. Diese Gruppe war in den späteren Jahren sehr erfolgreich und bildete das Fundament für eine nachfolgende aktive Gruppe.„ 25 Jahre Adler „Das am 14. und 15. Juli 1951 begangene 25 jährige Stiftungsfest vereinigte eine große Anzahl Trachtlerinnen und Trachtler in Mainaschaff. Dieses Fest befriedigte in jeder Hinsicht und der Name „ Adler „ Mainaschaff bekam in Trachtenkreisen immer mehr Achtung.
„ Fahnenweihe „
Dank der Opferbereitschaft der Mitglieder war es dem Verein möglich, sich eine Fahne anzuschaffen, welche am 12. Juni 1955 geweiht wurde. Dieses Fest fand in Verbindung mit einem Gaufest des Rhein-
„ 1. Gaujugendtreffen „
Am 29. und 30. Juni 1963, richtete unser Verein das Gau -
„ Namensänderung in Volks -
Da die Vorstandschaft bestrebt war, die bodenständige Tracht einzuführen, wurde auf Beschluss der Generalversammlung vom 3. November 1962, der Vereinsname in Volks-
.„ Maibaumaufstellung „
Seinem Auftrag gemäss „ Sitt und Tracht der Alten zu erhalten „ stellt der Verein seit 1974, alljährlich am 1. Mai einen Maibaum auf dem Ankerplatz vor dem Rathaus auf, welcher ob seiner bunten Figuren zu den schönsten im Kreis Aschaffenburg zählt.
„ 50 Jahre Adler „
Wohl das größte Ereignis in der seitherigen Vereinsgeschichte war das 50 jährige Stiftungsfest vom 5. bis 7. Juni 1973, welches mit dem Gaufest des Rhein – Main -
„ Patenschaft für Malkotscher „
An Pfingsten 1980, feierte der Malkotscher Heimatverein Mainaschaff seine Fahnenweihe. Da wir schon lange in Freundschaft verbunden sind, übernahmen wir gerne die Patenschaft.„ Gründung einer Stubn´musi „Ein neuer Meilenstein wurde 1984 mit der Gründung einer Stub´nmusi mitDreigesang gesetzt. Diese Gruppe wurde in den folgenden Jahren weit über die Grenzen ihres Heimatgebietes bekannt.Die Gruppe: Maria Fecher, Zither, Werner Fecher, Hackbrett, Reinhard Groh, Gitarre, Gesang: Rudi Beck,1. Stimme, Fridolin Duttine, 2. Stimme, Werner Fecher, Bass,Hinzu ab 1985 Emi Meinl, Zither, ab 1986 Reinhard Kunkel, Kontrabass.
„ Willi Wenzel zum Ehrenvorsitzenden ernannt „
Der neu gewählte 1. Vorsitzende Fridolin Duttine ernannte in der Generalversammlung am 14. November 1986, mit seiner ersten Amtshandlung den Altvorstand Willi Wenzel zum Ehrenvorsitzenden. In seiner Laudatio würdigte er die Verdienste von Willi Wenzel für unseren Verein und sagte, nach insgesamt27 Jahre als 1. Vorsitzender hätte er diese Ehre mehr als verdient.Willi Wenzel ist nach Leo Herrmann der 2. Ehrenvorsitzende unseres Vereins.
„ 65 Jahre Adler „
Nachdem es dem Verein wegen Sperrung des Festplatzes und den Abriss der Maintalhalle im Jahre 1986 nicht möglich war, sein 60. Wiegenfest zu feiern, wurde die 65. Wiederkehr der Vereinesgründung, am 19. Oktober1991, mit einem Heimatabend in der neuerbauten Maintalhalle gefeiert.In der mit über 700 Gästen vollbesetzten Halle, wickelte sich ein dreistündiges, abwechslungsreiches Programm ab, das alle Besucher restlos begeisterte.An diesem Abend stellte unsere Stubn´musi und der Dreigesang ihre erste eigene Musikkassette vor, welche reisenden Absatz fand.Am Anfang der 90ziger Jahre, hatte der Verein seinen größten Boom in der Jugendarbeit. Auf über 30 Jugendliche konnte man damals stolz sein. Leider hat auch hier der Zahn der zeit genagt wie in den meisten Vereinen.
„Besuch des 1. Gesamtdeutschen Bundestrachtentreffen“
Am 17.Juli 1994 besuchten wir das 1. Gesamtdeutsche Bundestrachtentreffen nachder Wiedervereinigung 1990, in Wechmar / Thüringen, an welchem Trachtlerinnen und Trachtler aus Brasilien, der Ukraine, Tschechien, der Slowakei, Polen, Griechenland, Litauen, Lettland und der Schweiz teilnahmen.Unsere Aktiven waren von diesem Fest begeistert. Ein großartiges Erlebnis.
„20 Jahre Freundschaft mit Trachtenverein Gelldorf“
Zur 777 Jahrfeier der Gemeinde Gelldorf, Kreis Schaumburg / Lippe, am 26. und 27. August 1995, bekamen wir seitens der Gemeinde eine Einladung zur Teilnahme. Anlass hierfür war unsere Freundschaft mit dem dortigen Trachtenverein, welche bereits seit 20 Jahren Bestand hat.Es waren wie immer zwei unvergessliche Tage.
„Adler unter neuer Führung“
Bei der Generalversammlung am 11. November 1995, gab es einen Führungswech-
„70 Jahre Adler mit 15. Sänger-
Am 26. Oktober 1996 feierten wir unser 70 jähriges Vereinsjubiläum, verbunden mitdem 15. Sänger -
„Vereinsheim erstrahlt im Neuen Glanz „
Am 2. November 1997 erstrahlte unser Vereinsheim in der „ Alten Schule „ nach einer gründlichen Renovierung im „ Neuen Glanz. „.Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kirche gaben sich bei der feierlichen Einweihung die Ehre.Mit einem Tag der „ Offenen Tür „ wurde dieser Tag begangen. Eine große Anzahlder Einwohner Mainaschaffs zeigte ihre Verbundenheit zum Vereinsleben mit ihrem Besuch.
„Großer Heimatabend zum 75 jährigen Vereinsjubiläum“
Unser 75 jähriges Vereinsjubiläum feierten wir am 20. Oktober 2001, mit einem großen Heimatabend in der wiederum vollbesetzten Maintalhalle.17 Trachtenvereine konnten wir an diesem Abend als unsere Gäste begrüßen. Auchdie Mainaschaffer Bevölkerung war zahlreich anwesend.Ein schöner gelungener Abend, welcher beinahe tragisch geendet hätte, denn bei unserem abschließenden Knappentanz wäre fasst ein Brand entstanden. Doch dasbeherzte Eingreifen unserer Aktiven verhinderte schlimmeres.
Die Vorstände des Vereins seit seiner Gründung 1926
Philipp Fecher -
Peter Hauck -
Adam Hock -
Georg Messenzehl -
Hans Merget -
Robert Braun -
Georg Koch -
Josef Lang -
Edmund Kraft -
Leo Herrmann -
Raimund Braun -
Willi Wenzel -
Manfred Bergmann -
Fridolin Duttine -
Alfred Weitz -
Beate Sauer -
Norbert Lang – 2010 – bis heute
„ Trauer um 1. Vositzenden Alfred Weitz „
Plötzlich und unerwartet jedoch nach langer schwerer Krankheit, verstarb unser1. Vorsitzender Alfred Weitz. 11 Jahre, von November 1995 bis zu seinem Tode am 07. Oktober 2006, übte er das Amt des 1. Vorsitzenden aus. In diesen Jahren leistete er hervorragende Arbeit für unseren Verein. In seiner über 40 jährigen Vereinszugehörigkeit wurde er mit vielen Auszeichnungen bedacht. Unter anderem 1986 mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Vereins, 1992 mit der Verdienstnadel des Landkreises Aschaffenburg, 1993 mit der „Silbernen Ehrennadel „ des Rhein-
„ Gau -
Im Rahmen unseres 80. Vereinsjubiläums hatten wir auch am Sonntag15. Oktober 2006, die Gau -
„ Trachtenwallfahrt in Altötting „
Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. September 2008 nahmen wir an der Trachtenwallfahrt anlässlich der Feier, „ 125 Jahre Bayrische Trachtenvereine „ in Altötting teil. 15000 Trachtlerinnen und Trachtler waren mit über 250 Bussen zu diesem Ereignis angereist. Weit über 400 Vereinsfahnen der teilnehmenden Vereinen die von 5 Seiten sternförmig auf den Kapellplatz aufmarschierten, gaben ein fantastisches Bild ab. Otto Dufter der Landes -
„ Vereine kämpfen um Nachwuchs „
Leider nagt in den Kultur – und Trachtenvereinen der Zahn der Zeit. Seit Anfang der Jahrtausendwende geht bei den Vereinen der Nachwuchs spürbar zurück. Mit fortschreitender Technik und mit einer Fülle von Angeboten in allen Sparten, hält es die Jugend von den Vereinen fern. Schon etliche Vereine im Rhein – Main Gauverband mussten ihre Aktivitäten mangels Nachwuchs einstellen.Vereine in Städten wie Frankfurt, Kaiserslautern oder Darmstadt, welche in den 60er Jahren bei den Gaufesten in der Trachtenschau bis zu 30 Paare auf die Bühne brachten, existieren nicht mehr.Uns geht es noch einigermaßen gut ! Wie lange Noch ?„ Waldhaus – Grillfest „Unser Grillfest für die Aktiven und Gönner unseres Vereins im Waldhaus der Gemeinde, welches in den 80er Jahren nur sporadisch alle 2 bis 3 Jahre stattfand, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Traditionsfest gemausert. Seit 1990 findet es jedes Jahr an Pfingstsonntag statt und ist ein beliebtes Beisammensein in unserem Verein bei Jung und Alt geworden.Bei Steaks, Schnitzel und Würstchen vom Grill, selbst gemachte Salate unserer Dirndl, sowie diversen Getränke, von Wasser über Bier und Wein bis hin zum Hochprozentigen, wird es immer ein feucht fröhlicher und gemütlicher Tag.
„ Fridolin Duttine zum Ehrenvorsitzenden ernannt „
Der Volks und Gebirgstrachtenverein „ Adler „ nimmt im Rahmen seiner Weihnachtsfeier seit Jahren Ehrungen verdienter Mitglieder vor. So auch am19.12. 2009. Höhepunkt der Feier war die Ernennung des früheren 1. Vorsitzenden Fridolin Duttine zum Ehrenvorsitzenden, durch die 1.Vorsitzende Beate Sauer. 9 Jahre hat er als Vorsitzender die Geschicke unseres Vereins geleitet. Auch war er 7 Jahre lang 1. Vorplattler. Seit seinem Eintritt im Oktober 1945 wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. So bekam er 1971 die silberne Ehrennadel des Vereins und wurde 1985 für 30 Jahre aktiv zum Ehrenmitglied ernannt.1986 wurde er für seine Verdienste im Verein mit der Gau Ehrennadel ausgezeichnet. Die goldene Ehrennadel, die höchste Auszeichnung unseres Vereins, für 40 Jahre aktiv, bekam er 1997. Im Jahre 2000 ehrte ihn der Landkreis Aschaffenburg für seine Verdienste in unserem Verein und 2006 bekam er die goldene Ehrennadel für 50 Jahre aktiv.Fridolin Duttine ist nach Leo Herrmann und Willi Wenzel der dritte Ehrenvorsitzende in der 83 jährigen Geschichte unseres Vereins.